Schachclub „Le Cavalier Differdange“

König und Springer bekämpfen sich digital

Schach ist wieder voll im Trend. „Schuld“ sind unter anderem der Lockdown und ein Roman von Walter Tevis, der zu einer Netflix-Serie verfilmt wurde. Auch einer der größten Schachclubs des Landes, „Le Cavalier Differdange“, kann sich trotz Corona über neue Spieler freuen.

Jerry Hartung, der Präsident des Schachclubs „Le Cavalier“, und Sekretär Jean-Paul Goerens vor einem Übungsbrett  

Jerry Hartung, der Präsident des Schachclubs „Le Cavalier“, und Sekretär Jean-Paul Goerens vor einem Übungsbrett   Foto: Editpress/Tania Feller

Seit Wochen ist „The Queen’s Gambit“ eine der meistgesehenen Netflix-Serien weltweit. In 63 Ländern schaffte sie es sogar auf Platz eins. Besonders die Schachpartien begeistern viele Zuschauer, da sie nachgespielt werden können. Die Züge der Serienheldin Beth Harmon stammen nämlich aus Großmeister-Partien, die der frühere Weltmeister Garri Kasparow ausgewählt hat. „Wie spiele ich Schach?“ wurde während des Lockdowns so oft bei Google eingegeben wie in den letzten zehn Jahren nicht mehr.

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