Berlinale

Kleines Land mit großer Wirkung: Luxemburgische Stars und Filme auf den Berliner Filmfestspielen

Die Filmfestspiele in Berlin sind in vollem Gange. Anfang der Woche stand Luxemburg im Mittelpunkt. Ein Blick auf die Präsenz des Großherzogtums bei der „Berlinale“.

Hoher Besuch aus Luxemburg: Guy Daleiden, Direktor des Film Fund Luxembourg, Eric Thill, Kulturminister, und Sylvie Lucas, luxemburgische Botschafterin in Berlin bei der Berlinale (v.l.)

Hoher Besuch aus Luxemburg: Guy Daleiden, Direktor des Film Fund Luxembourg, Eric Thill, Kulturminister, und Sylvie Lucas, luxemburgische Botschafterin in Berlin bei der Berlinale (v.l.) Foto: FFL/Viviane Wild

Es war für viele eine große Überraschung. Und es ist eine Ehre auch für den Filmstandort Luxemburg – am Montag wurde Vicky Krieps zur Präsidentin der Deutschen Filmakademie gewählt. Krieps wohnt bereits seit langem in Berlin im Hipster-Stadtteil Prenzlauer Berg und wird von der hiesigen Filmindustrie bereits als eine Einheimische angesehen. Zugleich freut man sich über den „Luxemburg-Effekt“, einen ökonomischen Fördervorteil, den eine Besetzung mit der 41-Jährigen garantiert. Es ist nichts Ungewöhnliches, dass das Präsidium der 2004 gegründeten Deutschen Filmakademie auch mit Nichtdeutschen besetzt wird – zwischen 2010 und 2013 hatte der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz gemeinsam mit Iris Berben das Amt inne, das vor allem repräsentative Funktion hat. Krieps amtiert jetzt gemeinsam mit dem Münchner Regisseur Florian Gallenberger. „Ich liebe das Kino und ich lebe fürs Kino. Daher ist es für mich eine große Freude und Ehre, nun als Präsidentin der Deutschen Filmakademie das deutsche Filmschaffen gemeinsam mit Florian repräsentieren zu dürfen“, so Krieps im Anschluss an ihre Wahl.

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