Geheimes SREL-Archiv

Kein Bommeleeër, viel Angst vor dem Kommunismus

Mehr als zwei Jahre lang haben sich Wissenschaftler mit dem geheimen SREL-Archiv befasst, dessen Entdeckung ein politisches Erdbeben in Luxemburg auslöste. Der Abschlussbericht liegt nun vor. Dieser zeigt deutlich, mit welchen Feindbildern sich die Luxemburger Gesellschaft in den Nachkriegsjahren auseinandersetzte.

Eigentlich konnten die Historiker Jean Reitz und Nadine Geisler ihre Mission nicht wie vorgesehen ausführen. Dafür war das historische SREL-Archiv mit mehr als 100.000 Karteikarten und einer Million Dokumenten auf Mikrofilm zu umfangreich.  

Eigentlich konnten die Historiker Jean Reitz und Nadine Geisler ihre Mission nicht wie vorgesehen ausführen. Dafür war das historische SREL-Archiv mit mehr als 100.000 Karteikarten und einer Million Dokumenten auf Mikrofilm zu umfangreich.   Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Die Pressekonferenz begann mit einem Eingeständnis: Eigentlich habe man die Mission wegen der ungeahnten Größenordnung nicht wie vorgesehen abschließen können. Gemeint damit ist die Aufarbeitung des geheimen SREL-Archivs („Service de renseignement de l’Etat du Luxembourg“), dessen Entdeckung Ende 2012 für reichlich Aufsehen in der Luxemburger Gesellschaft gesorgt hatte. Zwei Wissenschaftler waren im Anschluss damit beauftragt worden, den Inhalt genauer unter die Lupe zu nehmen. Ihre Funde wurden am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt.

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