Nach turbulentem Herbstwochenende
Kehrt in Luxemburg wieder Ruhe ein? Hochdruckgebiet könnte Sonne mitbringen
Das turbulenteste Herbstwochenende der bisherigen Saison liegt hinter uns. Was die Natur gebraucht hat, war für viele Menschen alles andere als angenehm. Jetzt kehrt Ruhe ein – zumindest vorübergehend.
Die Orkantiefs Luise und Manja sorgten für ein turbulentes Wochenende Foto: dpa/Marius Bulling
Nicht ein, sondern gleich zwei Orkantiefs begleiteten das Wochenende. Orkan Luise verstärkte sich Donnerstag rasch südwestlich der Britischen Inseln und produzierte an der französischen Atlantikküste Böen von knapp über 160 km/h. Bei uns zeigte sich sein Windfeld tagsüber am Freitag, wenn auch deutlich abgeschwächt. Die stärkste Böe im Stationsnetz verzeichnete der Hareler Poteau mit 87,6 km/h, gefolgt von der CITA-Autobahnstation Essingen mit 82,8 km/h und der Météo-Boulaide-Partnerstation von Skydive Luxembourg in Noertringen mit 82 km/h.
In der Nacht auf Samstag ließ der Wind kurz nach, bevor Orkan Manja ihn im Laufe des Samstagvormittags wieder anfachte. Erneut wurden bis in den späten Abend stürmische Böen gemessen, Noertringen führte wieder mit 80 km/h, gefolgt von der ASTA-Station in Differdingen mit 68 km/h und Eschdorf mit 67 km/h. Umgestürzte Bäume und Äste auf den Straßen waren die Folge.