Nach Schießerei in Differdingen
Kameras spielten laut Guy Altmeisch eine „wichtige Rolle“ bei der Aufklärung der Tat
Aus zwei fahrenden Autos wurde im Differdinger Stadtzentrum Mitte Oktober mehrmals auf eine Gruppe von Menschen geschossen. Am Mittwoch war der Vorfall im Gemeinderat Thema.
In Differdingen überwachen 48 Kameras von „Visupol“ das Geschehen – und filmten Mitte Oktober offenbar ein Verbrechen Foto: Editpress-Archiv/Hervé Montaigu
„Wir tun alles, um die Sicherheit der Menschen zu garantieren. Aber natürlich sind Ereignisse wie kürzlich nicht ganz ausgeschlossen“, sagte Guy Altmeisch (LSAP) am Mittwochmorgen in der Ratssitzung des Differdinger Gemeinderats. Dabei bezog sich der Bürgermeister auf eine Schießerei von Mitte Oktober im Stadtzentrum: Aus zwei fahrenden Autos wurde dabei fast ein Dutzend Mal auf eine Gruppe von Menschen geschossen. Verletzte gab es jedoch nicht.
Am Mittwoch nun informierte der Bürgermeister den Gemeinderat auf Nachfrage von Oppositionsmitglied Paulo Aguiar („déi gréng“) darüber, dass er „aufgrund des Untersuchungsgeheimnisses keine Details zum Fall nennen“ könne. Aber so Guy Altmeisch: „Ich kann Ihnen bestätigen, dass die Aufnahmen der Kameras vom Visupol-System und unserem internen Videoüberwachungssystem eine wichtige Rolle bei der Rekonstruktion der Ereignisse und der Identifikation der Schützen gespielt haben.“