Escher Fuesent
Kal Nues, kal Féiss: Egal! Rekordkulisse bei der Kavalkade in der Minette-Metropole
Der Himmel betrübt, wolkenverhangen, Temperaturen um die vier Grad: Gott Jokus meinte es nicht sonderlich gut mit den Narren am gestrigen Sonntag in der Minette-Metropole. Der ausgelassenen Stimmung nach den coronabedingten Ausfällen der beiden letzten Jahre tat das Wetter jedoch keinen Abbruch. Veranstalter und Polizei meldeten dem Tageblatt geschätzte 25.000 Zuschauer in den Straßen der Stadt.
Tolle Kostüme gab es am Wochenende in Esch zu bestaunen. Wer da wohl hinter der Maske steckt? Foto: Editpress/Tania Feller
Einen derartigen Besucherandrang hatten sich die Organisatoren des Escher Fuesent-Weekends in den kühnsten Träumen nicht erwartet. Mehr als 2.000 feierwütige Gäste und Karnevalsfreunde besuchten schon die „Soirée brésilienne“ am Freitagabend sowie den „Kanner-Fuesbal“ und die abschließende „Fues-Fiesta“ am Samstag im Festzelt auf dem Stadthausplatz. Pedro Oliveira, Präsident des lokalen „Syndicat d’initiative“, und sein zwölfköpfiges Team waren hocherfreut über den Zuspruch. Oliveira war geradezu euphorisch über die, wie er sagte, Rekordkulisse beim närrischen Lindwurm gestern Nachmittag. Er nutzte dabei auch die Gelegenheit, den 40 ehrenamtlichen Helfern, seinem Team vom SI, sowie der örtlichen Polizeibehörde und den Gemeindeverantwortlichen seinen Dank für die reibungslose Organisation und Unterstützung bei den Vorbereitungen auszusprechen. Punkt 14.30 Uhr fiel der Startschuss, angeführt von der „Harmonie des Mineurs Esch/Alzette“, die vor der Ehren- und Jurytribüne auf dem Rathausplatz ein Auftaktständchen spielte.