Esch
Justiz klassiert Dossier des tödlichen Unfalls an der Wobrécken-Schule
Das Dossier im tödlichen Unfall an der Wobrécken-Schule vom 28. August ist ohne Folgen klassiert worden. Eine entsprechende Meldung von RTL bestätigte Justizsprecher Henri Eippers dem Tageblatt.
Geradeaus in den Tod: Am 28. August starb an dieser Stelle ein 38-jähriger Mann Foto: Editpress/Philip Michel
Keine Fremdeinwirkung sei beim tödlichen Unfall vom 28. August an der Wobrécken-Schule festgestellt worden, heißt es von der Luxemburger Justiz. Rückblende: An einem späten Montagabend war ein 38-Jähriger in Niederkorn mit seinem Wagen vor der Polizei geflüchtet. Die Verfolgungsjagd, die laut Aussagen der Behörde keine im engeren Sinne war, endete in Esch am Boulevard Grande-Duchesse Charlotte in der Mauer der Wobrécken-Schule. Der Fahrer soll mit einem Tempo jenseits der 150 km/h ungebremst in die Lehranstalt gerast sein, jedenfalls waren am Unfallort keine Bremsspuren zu erkennen. Das Auto fing Feuer. Laut Pressemitteilung von damals eilten die Polizisten sofort zur Unfallstelle und versuchen, das Feuer zu löschen. Doch kam jede Hilfe für den Fahrer zu spät.