Reaktionen

Jüngste Ereignisse im „Blannenheem“: „Schade, dass nicht früher eingegriffen wurde“

Der ehemalige Direktor des „Blannenheem“ sieht die Kritik seiner Person gegenüber gelassen und freut sich über das erreichte Ziel. Patrice Klepper-Boever und ihr Mann Georges Klepper, der selbst im Heim wohnt, sehen den Weggang Grüns als einzig logischen Schritt. Trotzdem bleibe noch eine Menge zu tun. Eine Pflegekraft berichtet, wie sie die Arbeit der letzten Monate erlebt hat.

Am Samstag hatten sich die unzufriedenen Familien der Bewohner vor dem „Blannenheem“ eingefunden, um gegen die Missstände zu protestieren. 

Am Samstag hatten sich die unzufriedenen Familien der Bewohner vor dem „Blannenheem“ eingefunden, um gegen die Missstände zu protestieren.  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Roger Hoffmann reagiert, trotz der Vorwürfe ihm gegenüber, positiv auf das Schreiben des Verwaltungsrates. „Mit der Kritik zu meiner Person komme ich klar“, sagt er im Gespräch mit dem Tageblatt. Er sei stolz, dass dieser Wechsel zusammen mit den Familien, die am Samstag vor dem „Blannenheem“ protestiert hatten, erreicht werden konnte. Zudem beglückwünscht er den Verwaltungsrat für diese mutige Entscheidung. Trotzdem gibt der ehemalige Direktor des „Blannenheem“ zu bedenken, dass sich der Verwaltungsrat Fragen zu seiner Glaubwürdigkeit stellen müsse. „Es ist fragwürdig, dass er dem Ganzen so lange zugesehen und erst jetzt eingegriffen hat.“ Bei seinen Aussagen – so scharf diese auch waren – sei es Hoffmann immer um die Bewohner und ihre Familien gegangen. „Ich habe mich in der Verantwortung gefühlt, denen Menschen zu helfen, deren Betreuung ich jahrelang mit viel Zeit und Liebe begleitet habe.“

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