Im Kino

„Jimpa“: Familiengeschichte, Queerness und Erinnerung im neuen Film von Sophie Hyde

In „Jimpa“ verbindet Sophie Hyde eigene Familienerfahrungen mit einem Porträt dreier Generationen: Daraus entsteht ein warmherziges Drama über queere Selbstbestimmung und gegenseitige Erwartungen. Olivia Colman, John Lithgow und Aud Mason-Hyde tragen die Geschichte, die auf Versöhnlichkeit statt Widersprüche setzt.

In „Jimpa“ bilden sie eine Familie (vlnr.): die Regisseurin Sophie Hyde (stehend) mit John Lithgow, Daniel Henshall, Eamon Farren, Olivia Colman und Aud Mason-Hyde

In „Jimpa“ bilden sie eine Familie (v.l.n.r.): die Regisseurin Sophie Hyde (stehend) mit John Lithgow, Daniel Henshall, Eamon Farren, Olivia Colman und Aud Mason-Hyde Foto: Mat Hayward/Getty Images, Quelle: imdb.com

Sophie Hyde, bekannt durch „Good Luck to You, Leo Grande“ (2022), greift für „Jimpa“ auf die eigene Familiengeschichte zurück – und wer die Geschichte seiner Familie erzählt, entscheidet auch darüber, welche Verletzungen darin vorkommen dürfen.

Hannah (Olivia Colman) möchte einen Film über ihre Eltern drehen, über eine Ehe, die nach dem Coming-out ihres Vaters zunächst fortbestand. Doch während sie diese Vergangenheit in eine Erzählung überführt, entzieht sich die Gegenwart ihrer Regie. Ihr nichtbinäres Kind Frances – Aud Mason-Hyde, die Tochter der Regisseurin Sophie Hyde – möchte ein Jahr beim Großvater Jim (John Lithgow) in Amsterdam bleiben.

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