Literatur
Jérôme Quiqueret erhält den Servais-Preis für sein Buch „Tout devait disparaître“
Jérôme Quiqueret, Burchautor und Journalist beim Tageblatt, hat den „Prix Servais“ für sein Werk „Tout devait disparaître“ erhalten. Der renommierte Literaturpreis der Fondation Servais wird jährlich an Autoren von in Luxemburg veröffentlichten Werken in Versform oder Prosa verliehen und ist mit 6.000 Euro dotiert.
Quiquerets Buch basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte eines Escher Verbrechens sowie dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft Illustration: Lavinia Breuskin/Capybarabooks
Jérôme Quiqueret heißt der diesjährige Gewinner des renommierten Literaturpreises „Prix Servais“. „C’est une consécration pour mon livre qui, depuis sa sortie en avril 2022, est accompagné par un enthousiasme grandissant“, freut sich der Buchautor und Tageblatt-Journalist. „Je prends aussi ce prix comme un encouragement à poursuivre dans la voie tracée“. In seinem Buch „Tout devait disparaître“ erzählt Quiqueret die „wahre Geschichte eines Doppelmordes, der im Spätsommer 1910 in Esch begangen wurde“. „Tout devait disparaître“ ließe Leser nicht nur in die Geschichte und somit in die alltäglichen politischen und ideologischen Spannungen der beschriebenen Zeit eintauchen, sondern liefere gleichzeitig ein facettenreiches Porträt der Stadt Esch, die darin in einem ganz neuen Licht erscheint, schreibt die Jury der Fondation Servais in ihrer Pressemitteilung am Montagmorgen. Das Werk „erschüttert die Grenzen der Textgattungen“, heißt es weiter. Es handele sich um eine Mischung aus journalistischer Erzählung, historischer Dokumentation und „True Crime“, die auf einer „beeindruckenden Recherche“ basiert.