Booker Prize (1)

In „Second Place“ schreibt Rachel Cusk über die Freiheit, kaputt zu sein

In „Second Place“ porträtiert die kanadische Schriftstellerin Rachel Cusk das zwiespältige Verhältnis zwischen einer unbekannten Schriftstellerin und einem berühmten Künstler, dessen Werk für ihr Leben wegweisend war und den sie in ihren Wohnsitz einlädt, wo dieser ihr Familienleben nach und nach sabotiert. „Second Place“ ist ein sehr dichter, melancholischer Roman über das Verhältnis zwischen Kunst und Wirklichkeit, Schaffen und Leben.

„Second Place“ ist der erste Roman nach Rachel Cusks „Outline“-Trilogie

„Second Place“ ist der erste Roman nach Rachel Cusks „Outline“-Trilogie

Nach einer ersten turbulenten Lebenshälfte, die sie stets nur in rätselhaft-abstrakten, poetischen Andeutungen erläutert, hat sich M, eine relativ unbekannte Schriftstellerin, mit ihrem Partner Tony an die Küste zurückgezogen, wo sie ein unbeschwertes, leicht redundantes Dasein fristet, das im starken Kontrast zu ihrer Vergangenheit steht. Diese Vergangenheit wird in den starken ersten Sätzen von „Second Place“ quasi allegorisch umrissen: „I once told you, Jeffers, about the time I met the devil on a train leaving Paris, and about how after that meeting the evil that usually lies undisturbed beneath the surface of things rose up and disgorged itself over every part of life.“

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