In Luxemburgs Kinos

In „One Battle After Another“ erinnert Leonardo DiCaprio im Bademantel an vergangene Kämpfe

Paul Thomas Andersons neuer Film „One Battle After Another“ verknüpft Revolte, Familiendrama und politische Satire. Entstanden ist ein zeitversetztes Gesellschaftsbild, in dem Vergangenheit und Gegenwart unauflösbar ineinanderfließen.

Leonardo DiCaprio als Bob Ferguson in einer Szene des Films „One Battle After Another“ (Rating: 3,5/5)

Leonardo DiCaprio als Bob Ferguson in einer Szene des Films „One Battle After Another“ (Rating: 3,5/5) Foto: Courtesy Warner Bros./dpa

Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ beginnt mit einer Szene, die den Ton für alles Folgende setzt: eine bewaffnete Befreiungsaktion in Los Angeles, durchgeführt von einer Gruppe, die sich „French 75“ nennt. An ihrer Spitze steht Perfidia Beverly Hills (Teyana Taylor), eine Figur, deren Name wie eine Übertreibung klingt und die auch so inszeniert wird: glamourös, furchteinflößend, getrieben von einem Furor, der politisches Pathos und körperliche Begierde in einem einzigen Gestus bündelt.

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