Asiatische Hornisse, Waschbär, Nutria und Co.
In Luxemburg gibt es 86 invasive Tierarten. Was kann unternommen werden?
Sie sind gekommen, um zu bleiben: In Luxemburg gibt es zahlreiche invasive Tierarten. Einige sind bereits seit Jahrzehnten im Großherzogtum, andere erst seit ein paar Jahren. Die Bekämpfung erscheint aussichtslos.
Ein Nutria sucht nach Futter Symbolfoto: dpa/Jens Büttner
86 invasive Tierarten gibt es in Luxemburg – davon 27 Wirbeltierarten und 59 Wirbellose. Die Neozoen, so nennt man Tiere, die durch direkte oder indirekte Hilfe des Menschen eingeschleppt werden, werden jedes Jahr mehr. Das heimische Ökosystem ist ihnen oft hilflos ausgeliefert. Das ist ein Problem. Umweltminister Serge Wilmes (CSV) skizziert in einer Antwort auf eine parlamentarische Frage der ADR-Abgeordneten Alexandra Schoos und Jeff Engelen die Lage im Großherzogtum und gibt einen Ausblick darauf, was gegen die Neozoen getan werden kann.