Lesen vs. Corona
In Escher Buchhandlung sind Reiseführer wieder gefragter – allgemein positiver Rückblick
Die Ausnahmesituation der vergangenen Monate hat auch ihre Auswirkungen auf den Buchhandel. Bei Diderich in Esch sagt die Besitzerin, dass man sich eigentlich ganz gut geschlagen habe. Trotz Lockdown, Einschränkungen und Komplikationen. „Es wurde allgemein mehr gelesen“, heißt es, und „die Menschen haben mehr Zeit im Geschäft verbracht, um zu stöbern und sich zu informieren.“
Buchexperten unter sich: (vlnr.) Fernand Ipavec, Pet Harsth, Michelle Meis, Philippe Boisserie und Anne Diderich (nur fürs Foto ohne Maske) Foto: Editpress/Julien Garroy
Es beruhigt und freut einen: „Ja, es wurde mehr gelesen in den vergangenen Monaten“, sagt Michelle Meis, die seit Jahren in der Buchhandlung Diderich in Esch arbeitet. „Die Leute lesen, um auf andere Gedanken zu kommen. Nicht unbedingt die ‚große‘ Literatur, eher die ‚netten‘ Geschichten.“ Also so in Richtung Romantik und Abenteuer. „Sehr gefragt sind auch die witzigen, lustigen Sachen, das war vor der Krise nicht so ausgeprägt.“