Stolpersteine
In Esch wurde gegen das Vergessen geputzt
Eine Putzaktion der etwas anderen Art: Vergangene Woche haben sich die „Frënn vum Resistenzmusée“ getroffen, um die 2013 in Esch verlegten Stolpersteine zu polieren. Die in das Straßenpflaster eingelassenen Gedenksteine erinnern an das Schicksal von Menschen, die während der Shoah deportiert wurden.
Acht Freiwillige haben die Escher Stolpersteine gesäubert Foto: Simone Mathias
Bei den Stolpersteinen handelt es sich um kleine, quadratische Messingmahnmale, die an das Schicksal jener Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Sie sind seit 2013 in vier verschiedenen Escher Straßen zu finden. Am Donnerstag haben sich acht Freiwillige vor dem Resistenzmuseum getroffen und sich von dort aus auf den Weg gemacht, um den Mahnmalen zu neuem Glanz zu verhelfen. Ausgestattet waren sie mit Eimern, Schwämmen und Putzmittel.