Kino
Im Ring mit sich selbst: „The Smashing Machine“ mit Emily Blunt und Dwayne Johnson
Benny Safdies „The Smashing Machine“ erzählt die Geschichte des US-amerikanischen Kämpfers Mark Kerr, der in den späten 1990er-Jahren zu einem der ersten Stars der Mixed-Martial-Arts-Szene wurde.
Die britische Schauspielerin Emily Blunt und der US-Schauspieler Dwayne Johnson bei der Premiere von „The Smashing Machine“ in Beverly Hills Foto: AFP/Valerie Macon
In den Jahren, bevor der Wrestling-Sport durch die UFC kommerzialisiert und professionalisiert wurde, war Mark Kerr eine Ausnahmefigur – ehrgeizig, diszipliniert, von unstillbarem Willen, zugleich abhängig von Schmerzmitteln und gefangen in einem System aus körperlicher Ausbeutung und öffentlicher Bewunderung. Regisseur Benny Safdie konzentriert sich in „The Smashing Machine“ auf die kurze Spanne von 1997 bis 2000, die Zeit zwischen Aufstieg und Zusammenbruch, und verdichtet daraus das Porträt eines Mannes, der sich selbst allmählich entgleitet.