Interview mit Bürgermeister Christian Weis

„Ich will keine Überwachungsstadt Esch“

Eschs Bürgermeister Christian Weis (CSV) verteidigt die geplanten 62 Überwachungskameras trotz der Kritik der Menschenrechtskommission. Im Tageblatt-Interview spricht er über sinkende Kriminalitätszahlen, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und erklärt, ob noch weitere Kamerazonen geplant sind.

Bürgermeister Christian Weis (CSV) verteidigt die geplanten 62 Kameras gegen die Kritik der Menschenrechtskommission

Bürgermeister Christian Weis (CSV) verteidigt die geplanten 62 Kameras gegen die Kritik der Menschenrechtskommission Fotos: Editpress/Hervé Montaigu/Aalain Rischard

Tageblatt: Die Menschenrechtskommission (CCDH) hat vergangene Woche die Notwendigkeit der 62 geplanten Überwachungskameras im Escher Stadtzentrum infrage gestellt. Hat Sie diese Kritik überrascht?

Christian Weis: Ich verstehe, dass es die Rolle und die Aufgabe der CCDH ist, solche Aspekte einer Kamerainstallation zu hinterfragen. Die Schlussfolgerung ist kein kategorisches Nein zur Installation. Sie lautet eher: Wir hätten gerne noch mehr Informationen, weitere Statistiken, um uns dazu positionieren zu können. Ich finde die Überlegungen, die die Kommission formuliert, legitim. Genauso legitim sind die Überlegungen, die wir als Stadt Esch formuliert haben.

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