Völkermord

Holocaust-Verharmlosung: MemoShoah Luxemburg warnt vor weltweitem Trend

Die systematische Ermordung von rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden durch die Nazis zwischen 1933 und 1945 ist eines der schwersten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Das scheint jedoch manchen Ewiggestrigen nicht klar zu sein. Noch schlimmer: Die Anzahl der Personen, die den Holocaust zu relativieren oder verharmlosen versuchen, nimmt weltweit zu.

Gedenken an die Opfer der Shoah in Esch: Immer mehr Menschen verharmlosen den nationalsozialistischen Völkermord während des Zweiten Weltkriegs

Gedenken an die Opfer der Shoah in Esch: Immer mehr Menschen verharmlosen den nationalsozialistischen Völkermord während des Zweiten Weltkriegs Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Nationalsozialisten begründeten ihr Massenverbrechen mit dem pseudo-biologischen Argument, die Juden würden negative Eigenschaften in sich tragen, die unveränderlich seien und übers Blut von Generation zu Generation übertragen werden würden. Deshalb müssten sie aus allen europäischen Gesellschaften wie Ungeziefer „ausgerottet“ werden. Dies hat zur systematischen Ermordung von rund sechs Millionen Menschen geführt – ein Verbrechen, das immer öfter relativiert wird.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Problem für Klima und Artenvielfalt

Sanem will Schottergärten wieder begrünen