Serie

Historisches und architektonisches Esch (33): Kolonien und Ingenieurhäuser der Gelsenkirchener

Die Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG) hat wie die Krupp AG seit dem Ende des 19. Jahrhunderts den Bau von Wohnraum für ihre qualifizierten Arbeiter sowie die Schaffung anderer sozialer Infrastrukturen vorangetrieben. Auf der Grundlage seiner langjährigen Erfahrung beschloss das Unternehmen, in Esch mustergültige Siedlungen zu errichten, um einen Teil seiner verdienten Mitarbeiter unterzubringen.

Die Siedlung auf der Acht (Léon Weirich) von der Kreuzung der rue de l’Usine mit der rue Léon Weirich aus gesehen

Die Siedlung auf der Acht (Léon Weirich) von der Kreuzung der rue de l’Usine mit der rue Léon Weirich aus gesehen Foto: Archives de la Ville d’Esch, Postkartensammlung

In erster Linie reagierte die GBAG auf den dringenden Bedarf an Unterkünften für Alleinstehende, indem sie auf dem „Kazebierg“, in der Nähe der Brasseurschmelz und einer früher errichteten kleinen Arbeitersiedlung, ein „Ledigenheim“ baute, d.h. ein Wohnheim für 106 Arbeiter.

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