Mamer

Hilfsorganisation „Chaîne de l’espoir Luxembourg“ lud zu Benefizveranstaltung ein

In Drittwelt- und Entwicklungsländern ist der Zugang zu medizinischer oder chirurgischer Hilfe keine Selbstverständlichkeit. Vor allem Kindern bleibt der Zugang zur Medizin häufig verwehrt. 2016 riefen Dr. Jerry Kieffer und Dany De Muyser die „Chaîne de l’espoir Luxembourg“ ins Leben, um das zu ändern. Am vergangenen Freitag lud die Hilfsorganisation zu einer Benefizveranstaltung nach Mamer ein. Ziel war es, drei Kindern einen schweren chirurgischen Eingriff in Luxemburg zu ermöglichen.

 

  Foto: André Feller

Die „Chaîne de l’espoir Luxembourg“ arbeitet in Jordanien, Senegal, Bangladesch, Ruanda und Kongo. Ärzte und paramedizinisches Fachpersonal sowie ehrenamtliche Helfer reisen mehrmals im Jahr für medizinische Missionen in diese Länder. Vor Ort geht es meistens darum, schwere chirurgische Eingriffe durchzuführen. Dabei handelt es sich um orthopädische, urologische und kardiologische Eingriffe, um beispielsweise schwere Missbildungen operativ zu behandeln. Bei besonderen Fällen ist eine Behandlung vor Ort oft nicht möglich. Dann werden die Kinder nach Luxemburg geflogen und hier von den Spezialisten operiert, erklärt Direktorin Dany De Muyser. Diese Eingriffe mitsamt Aufenthalt und Rehabilitation sind sehr kostspielig. Aktuell benötigt die Vereinigung alleine für drei betroffene Kinder ein Budget von 78.000 Euro.

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