RGTR-Busnetz
„Herr Minister, bitte denken Sie auch an die Menschen im Osten des Landes“
Mit großem Aufwand wurde in den vergangenen Monaten das regionale Busnetz in Luxemburg umgestellt. Engmaschiger sollte es werden, schneller und effizienter. Im Mittelpunkt der Überlegungen stand natürlich die Stadt Luxemburg und die städtische Tram, die sich inzwischen einer bestimmten Beliebtheit erfreut. Nicht überall aber stoßen die Reformen auf Gegenliebe. Besonders im Osten des Landes regt sich die Kritik.
Nach der Reorganisation des regionalen Busdienstes fühlen sich insbesondere manche Nutzer im Osten benachteiligt Foto: Editpress/Isabella Finzi
Ein „äußerst leistungsstarkes Busnetz“ hatte Transportminister François Bausch („déi gréng“) der Bevölkerung bei der Präsentation vor rund einem Jahr versprochen, ein „Busnetz für alle“. Schneller und effizienter sollte es werden, das RGTR-Netz, das 99,92 Prozent der Bevölkerung direkt versorgen soll und seit Mai 2020 in Etappen umgesetzt wird. Somit werden bis Ende dieses Jahres sämtliche Fahrpläne des Landes überholt und neu angepasst.