L’histoire du temps présent

Hartnäckig hält sich der Mythos einer Urheimat der Luxemburger und Siebenbürger Sachsen

Woher kommt der Mythos, die Siebenbürger Sachsen und Sächsinnen stammten aus Luxemburg? Dieser Beitrag verfolgt die Entwicklung der Luxemburger Urheimatthese von einem ersten Lexikoneintrag 1778 bis zu ihrer ersten wissenschaftlichen Form 1887.

Titelblatt von Ganglers „Lexicon“ (1847)

Titelblatt von Ganglers „Lexicon“ (1847) Quelle: Bayerische Staatsbibliothek

1778 erschien in Paris eine neue Ausgabe eines bekannten „Dictionnaire géographique-portatif“. Im Vergleich zur vorherigen Ausgabe von 17721 war das Lemma „Luxembourg, (le duché de)“ insbesondere um folgende Auskunft erweitert: „Les habitants du duché de Luxembourg sont Saxons d’origine, & parlent l’ancienne langue Allemande, telle que la parlent les Saxons de Transylvanie, & autres dispersés apparemment par Charlemagne.“2

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