Luxemburg

Großkontrolle im Süden: Polizei deckt illegale Cafés und Schwarzarbeit auf

Bei einer groß angelegten Kontrolle am Samstagabend stellte die Polizei zahlreiche Vergehen fest und griff durch.

40 Polizeibeamte waren an der groß angelegten Kontrolle am Samstagabend beteiligt

40 Polizeibeamte waren an der groß angelegten Kontrolle am Samstagabend beteiligt Foto: Police Lëtzebuerg

Flackerndes Licht, Gespräche und Musik – doch die Routine des Samstagabends nahm für einige Cafés im Süden Luxemburgs ein abruptes Ende. Eine groß angelegte Polizeikontrolle führte zu unerwartetem Besuch in einigen Lokalen in Differdingen, Petingen, Rodange und Esch. Zwischen 22 und 2 Uhr überprüften 40 Polizeibeamte die Einhaltung des Schankwirtschaftsgesetzes, führten Drogentests durch und kontrollierten zahlreiche Personen. Das geht aus dem Polizeibulletin vom Montag hervor.

Die Bilanz des Abends: Zwei Lokale mussten sofort schließen, da entweder eine Schanklizenz oder die notwendige Niederlassungsgenehmigung fehlte. Zudem registrierten die Beamten mehrere Verstöße: In zwei Fällen wurde Protokoll wegen Schwarzarbeit erstellt, in zwei weiteren fehlte ein verantwortlicher Geschäftsführer. Ein Lokal überschritt die vorgeschriebene Schließungsstunde, was ebenfalls dokumentiert wurde, wie das Polizeibulletin berichtet.

Verstöße gegen Drogengesetze

Auch im Zusammenhang mit Drogenbesitz wurden die Beamten aktiv. Fünf gebührenpflichtige Verwarnungen wurden gesprochen und eine weitere Anzeige erstellt. Dabei beschlagnahmte die Polizei ein Messer sowie eine Drogenwaage. In einem Lokal fehlten außerdem die vorgeschriebenen Aushänge von Genehmigungen und Verkaufspreisen, was ebenfalls sanktioniert wurde.

Neben den Verstößen gegen Gewerbe- und Drogengesetze wurde in einem Fall eine Fremdennotiz aufgenommen. Die betreffende Person hatte gegen das Fremdengesetz verstoßen, so das Pressebulletin der Polizei.

Großkontrolle im Süden: Polizei deckt illegale Cafés und Schwarzarbeit auf

Foto: Police Lëtzebuerg

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