Belval
„Go with the flow“ – Wie Luxemburgs Studierende und Lehrende ihre Zukunft mit Künstlicher Intelligenz sehen
Zwischen Uni-Ständen und Karriereflyern auf der „Studentefoire“ auf Belval ist eines klar: Die Zukunft steht im Zeichen Künstlicher Intelligenz. Kaum jemand kommt noch ohne sie aus – doch die Meinungen darüber, ob das ein Fortschritt oder ein Risiko ist, gehen weit auseinander. Das Tageblatt hat sich umgehört: Wie verändert sie Studium, Beruf, Denken?
Wer sich noch informieren will, kann die „Studentefoire“ auch heute, am 31. Oktober, auf dem Campus Esch-Belval besuchen Foto: Carole Theisen
„Es ist nicht möglich, KI zu vermeiden. Man muss mit dem Fluss gehen – aber richtig schwimmen lernen“, sagt Antonella Perucca, Mathematikerin an der Universität Luxemburg. Für sie ist der Einzug der Algorithmen kein Grund zur Panik, sondern ein Weckruf zur Selbstreflexion. „Die mathematischen Grundlagen, kritisches und logisches Denken – das sind Kompetenzen, die auch in Zukunft bleiben. KI kann unterstützen, aber sie darf das Denken nicht ersetzen.“