CMCM
Gesundheits-Mutualität plant Neustrukturierung und Ausbau der Leistungen
Gemeinsam ist man stärker. Das prägt seit jeher die Luxemburger Gesundheits-Mutualität. Daran wird sich bei der „Caisse médico-complémentaire mutualiste“ auch in Zukunft nichts ändern. Wenn, wie beim letzten Kongress angekündigt, die „CMCM 2.0“ eingeführt wird, soll das Angebot klarer strukturiert sein. Im Mittelpunkt stehen aber nach wie vor Solidarität und Hilfe jenen gegenüber, die sie am meisten brauchen.
Für Grubenarbeiter war die Mutualität wie zum Beispiel der „Bergarbeiter-Unterstützungsverein“ von existenzieller Bedeutung. Wer krank oder verletzt war und nicht arbeiten konnte, erhielt vom Grubenbesitzer nämlich keinen Lohn. Zum Leidwesen der Familie, die im Todesfall eines Bergmanns oft nicht mal genug Geld für ein ordentliches Begräbnis hatte. Foto: Editpress/Alain Rischard
„Seit Ewigkeiten verspüren die Menschen das Bedürfnis, im Falle von großer Bedrohung oder Elend zusammenzustehen, sich gegenseitig zu helfen und besonders die sozial Schwachen zu unterstützen. Aus diesem Solidaritätsgedanken ist die Idee der Mutualität geboren worden.“ So heißt es im Vorwort einer rund 30 Jahre alten Festschrift über „100 Jahre Mutualitätsgesetz in Luxemburg“.