Eigentlich kein Böser
Gespräch mit dem Houseker: „Mich braucht niemand zu fürchten“
Er gilt als der „böse Mann“ neben dem Nikolaus. Doch stimmt das wirklich? Ein Hausbesuch beim Gesellen des „Kleeschen“.
Er hält sich eher im Hintergrund und ist eigentlich ganz nett Foto: Privat
Eigentlich scheint er ganz nett zu sein, als er die Tür öffnet. Doch vor allem ungezogene Kinder wissen: Der „Houseker“ kann auch anders. Aber was ist das eigentlich für ein Gefühl, immer der „Böse“ zu sein? Der normalerweise ganz in Schwarz gekleidete Mann antwortet: „Man gewöhnt sich mit der Zeit daran.“ Er stellt allerdings auch klar, dass man ihn nicht fürchten muss – „vor allem, wenn man brav ist“. Der Gehilfe will den Unartigen nur ihr eigenes Verhalten vor Augen führen. Und auch wenn die meisten ablehnend, gar mit Furcht, reagieren, gibt es dennoch einige, die gerne zum Gehilfen des Nikolaus hingehen. Manchmal kommt es sogar vor, dass besonders Freche ihn am Bart ziehen.