Schloss Buschland in Remich
Geschichte(n) einer saudischen Familie, die nicht wiederkehrte, und der Spuren, die bleiben
An einem Hang entlang der Mosel erhebt sich Schloss Buschland. 1889 erbaut, zunächst als private Residenz, später als Hotel genutzt. In jüngerer Zeit war der letzte Besitzer ein Scheich, ein saudi-arabischer Privatinvestor, der mit seiner Familie die stattliche Villa als Sommerrefugium nutzte – bis zur Corona-Pandemie. Seitdem kehrte niemand mehr zurück. Das vollmöblierte Anwesen geriet in Vergessenheit. Aline Pütz aus Bech-Kleinmacher erinnert sich an die Familie. Fortsetzung einer Suche nach Geschichten hinter heute vernachlässigten Mauern.
Schloss Buschland heute: Eigentlich wäre es an der Zeit, dass INPA und Kulturministerium sich der Sache annehmen Foto: privat
Schloss Buschland hütet seine Geheimnisse. Vor allem eines: Warum die saudische Familie, die das prächtige Anwesen oberhalb von Remich im Wald nutzte, seit Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr zurückgekehrt ist und warum das Schloss seitdem zusehends verfällt.