Holocaust

Geschichte, die man nicht vergessen darf – Stolperstein-Verlegung in Esch und Schifflingen

Bewegende Momente: In Esch und Schifflingen wurden am Freitag feierlich die Stolpersteine verlegt, die an ermordete Juden und Widerständler erinnern sollen. Einige Gäste kamen sogar aus Israel angereist, um ihrer getöteten Verwandten zu gedenken. 

Arbeiter bringen die Stolpersteine auf dem Bürgersteig an. Während der Zeremonie wird die Geschichte der Menschen erzählt, die hier wohnten – und dann von den Nazis ermordet wurden. 

Arbeiter bringen die Stolpersteine auf dem Bürgersteig an. Während der Zeremonie wird die Geschichte der Menschen erzählt, die hier wohnten – und dann von den Nazis ermordet wurden. 

Sara Wolf kam eigens mit ihrer 17-jährigen Tochter aus Israel, um der Stolpersteinverlegung in Esch und in Schifflingen beizuwohnen. Denn die Steine erinnern auch an ihre 1942 in Auschwitz ermordeten Verwandten, das Ehepaar Heinrich und Johanna Nussbaum (geb. Schmitz) sowie dessen 1932 geborenen Sohn Marcel. In einer ergreifenden Rede las Sara Wolf den letzten Brief vom zehnjährigen Marcel vor und betonte, dass die Fackel der Erinnerung an die nächste Generation weitergegeben werden muss. Das letzte Lebenszeichen von Johanna, Heinrich und Marcel Nussbaum sind ihre Namen auf der Transportliste des Zuges Nummer 30 von Drancy bei Paris nach Auschwitz am 9. September 1942.

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