Kayl-Tetingen
Gemeinderat beklagt sich über Mehrbelastung bei der CGDIS-Finanzierung
Kayl-Tetingen lehnt eine stärkere Beteiligung an den Kosten für den Rettungsdienst CGDIS ab. Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat am Donnerstag ein entsprechendes Gutachten zum nationalen Organisationsplan des Rettungswesens.
Die Gemeinden sollen sich künftig finanziell stärker beim CGDIS mit einbringen. Dem will der Gemeinderat von Kayl-Tetingen nicht zustimmen: Die Beitragserhöhung treffe die kommunale Verwaltung äußerst hart, so das Argument. Foto: Editpress/Julien Garroy
Der nationale Feuerwehr- und Rettungsdienst CGDIS soll professioneller werden. In den nächsten Jahren werden dazu zusätzliche Berufswehren rekrutiert. Seit Jahren wird über einen Mangel an freiwilligen Helfern geklagt. Eine unmittelbare Folge dieser Entwicklung: Staat und Gemeinden, die sich die Ausgaben teilen, müssen in den nächsten Jahren tiefer in die Tasche greifen. Um rund zehn Prozent pro Jahr würde das CGDIS-Budget der Gemeinden steigen.