Gedenkfahrt

Gegen das Vergessen: Junge Menschen reisen nach Auschwitz-Birkenau

150 Menschen besuchten die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und setzten sich mit der Frage auseinander, wie sie die Erinnerung an die Schoah weitertragen können.

Mit roten Rosen wurde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht

Mit roten Rosen wurde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht Foto: Témoins de la 2e Génération

150 Menschen nahmen an der 29. Gedenkfahrt der Vereinigung „Témoins de la 2e Génération“ nach Auschwitz-Birkenau teil. Darunter rund 120 junge Menschen aus luxemburgischen Schulen, der Universität Luxemburg und einer Schule aus Trier. Die Reise hat am 29. Oktober begonnen, am 3. November endet sie.

Neben Besuchen der historischen Gedenkstätten standen Workshops auf dem Programm. Sie befassten sich mit der Erinnerung an die Schoah, jüdischer Identität, Diskriminierung und der Bedeutung von Kunst für die Erinnerungsarbeit. Die Teilnehmer tauschten sich zudem mit Angehörigen der zweiten und dritten Generation von Schoah-Überlebenden aus.

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