Pandemie
Gefühlsleben am Rande der Gesellschaft: Die Krise, die Liebe und die harte Wirklichkeit
Das Küsschen zur Begrüßung, die herzliche Umarmung, der spontane Besuch im Restaurant, die Urlaubsreise oder das Familienfest zum Geburts- oder Hochzeitstag. Der Verzicht auf diese bislang alltäglichen Freuden war im letzten Jahr häufig hart. Es war allerdings kein Vergleich mit den alltäglichen Gesten, auf die jene Menschen verzichten mussten, die am Rande der Gesellschaft leben.
Die sozialen Einschränkungen während der Pandemie haben vor allem die Menschen am Rande der Gesellschaft hart getroffen Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy
„Wie sieht in Pandemie-Zeiten das Gefühls- und Geschlechtsleben jener Menschen aus, die weniger privilegiert durchs Leben gehen, weil sie krank, aus ihrer Heimat geflüchtet oder ohne festen Wohnort sind? Wie kann ihnen geholfen werden?“ Diese Fragen versuchten die Verantwortlichen verschiedener hiesiger Hilfsorganisationen auf einer – notgedrungen virtuell veranstalteten – Konferenz zu beantworten.