Gemeinschaft
Für junge Menschen und Senioren: Niederanven will Ehrenamt mit Wohnprojekt fördern
Fast 13 Millionen Euro investiert die Niederanven in ein Projekt, das jungen und älteren Menschen bezahlbaren Wohnraum vor Ort ermöglichen soll. Doch die Bezahlbarkeit ist nicht das einzige Ziel des Projekts – es soll auch um die Gemeinschaft gehen. Bürgermeister Fréd Ternes erklärt die Kriterien.
So sieht eines der Häuser des Projekts „Hei wunne bleiwen“ aus Foto: Gemeinde Niederanven
Die Gemeinde Niederanven möchte das ehrenamtliche Engagement fördern – vor allem bei jungen Menschen. Damit das möglich ist, braucht Niederanven allerdings erst mal ein paar junge Leute. Doch genau hier hapert es ein wenig, sagt Bürgermeister Fréd Ternes. Das Problem ist laut ihm, dass die Jungen sich aktuell in Niederanven kaum Wohnraum leisten können und deshalb teils in Nachbargemeinden ziehen. Wieder in die Gemeinde zögen sie – wenn überhaupt – erst später wieder als Familie. Auch Senioren könnten sich nicht mehr so häufig eine Wohnung oder ein Haus leisten. Deshalb hat sich die Gemeinde das Projekt „Hei wunne bleiwen“ ausgedacht. Dabei handelt es sich um Wohnungen, die für junge Menschen und für Senioren besser bezahlbar sein sollen – losgelöst vom staatlich geregelten Sozialwohnungsbau, der an andere Bedingungen geknüpft sei.