„Niemand wird sie finden“

Frist abgelaufen: Mutter von vermisstem Baby Bianka rechtskräftig zu 30 Jahren Haft verurteilt

Im Fall des vermissten Säuglings Bianka gibt es Neuigkeiten: Biankas Mutter, die Anfang Februar in erster Instanz zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, hat die Berufungsfrist von 40 Tagen verstreichen lassen. Damit ist das Urteil am Dienstag rechtskräftig geworden. Nicht jeder begrüßt diese Entscheidung.

Im Fall Baby Bianka gibt es weder Leiche noch Tatort, auch wenn ein Weiher nahe Linger (Petingen) akribisch durchsucht und leergepumpt wurde

Im Fall Baby Bianka gibt es weder Leiche noch Tatort, auch wenn ein Weiher nahe Linger (Petingen) akribisch durchsucht und leergepumpt wurde Foto: Editpress-Archiv/Didier Sylvestre

Zur Erinnerung: Am 6. Juni 2015 in Esch geboren, wurde Bianka kurze Zeit später am 15. Juni ein letztes Mal gesehen – bei einem Weiher in Linger, nahe Petingen, in Begleitung ihrer Mutter. Seitdem fehlt vom Säugling jede Spur. Eine Leiche gibt es nicht. Ende 2019 wurden die Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen. 2022 kam es zum Gerichtsprozess. Angaben zum Verbleib ihrer Tochter hat die Mutter seit 2015 kaum gemacht. Dem zweiwöchigen Prozess blieb sie fern. Sie hat sich auch nicht durch einen Anwalt vertreten lassen.

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