Solidarität in Covid-19-Zeiten

Freiwillige erledigen Einkäufe für Risikogruppen

Menschen, die im Rahmen der Covid-19-Pandemie einer Risikogruppe angehören oder die in Quarantäne sind, sollen das Haus nicht verlassen. Freiwillige erledigen für sie dann oft die Botengänge und Einkäufe. Auch das 2019 infolge des Tornados im Süden des Landes gegründete Emergency Volunteer Aid Team (EVAT) ist jetzt regelmäßig für Hilfsbedürftige unterwegs.

Die Einkäufe für die Kunden werden immer zu zweit erledigt

Die Einkäufe für die Kunden werden immer zu zweit erledigt Foto: EVAT

Nach dem Tornado, der am 9. August in Petingen und Käerjeng erheblichen Schaden angerichtet hatte, beschlossen mehrere Freiwillige, sich in einer Hilfsorganisation zu organisieren. So ist das EVAT entstanden. Zu Beginn handelte es sich lediglich um einzelne Personen, die sich an Suchaktionen und diversen Aufräumaktionen infolge des Sturms beteiligten. Eine offizielle Vereinigung gab es zunächst nicht. Mittlerweile hat das Team die Statuten bei der Gemeinde hinterlegt. Im Februar sollte die offizielle Gründungsversammlung über die Bühne gehen. Sie musste aber wegen Covid-19 auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Das hindert die Mitglieder des EVAT aber nicht daran, aktiv Hilfestellung im Rahmen der Gesundheitskrise zu leisten.

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