EIB-Prozess

Experte hält Aussagen des Beschuldigten für „zusammenhängend und schlüssig“

Der Europäischen Investitionsbank (EIB) zufolge hat sich ein früherer Mitarbeiter durch falsche Behauptungen eine Invalidenrente erschlichen. Er gibt an, durch einen Selbstmord 2013 im EIB-Gebäude auf Kirchberg so traumatisiert worden zu sein, dass er nicht mehr arbeiten konnte. Das sieht die Bank nicht so und behauptet, der Mann habe sich durch falsche Angaben zu seiner Rolle bei dem Selbstmord eine Invalidenrente erschwindelt.

Drei Zeugen haben am Donnerstag vor Gericht ausgesagt

Drei Zeugen haben am Donnerstag vor Gericht ausgesagt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Rund eine Stunde lang hat der beschuldigte Ex-Mitarbeiter dem Vorsitzenden Richter Georges Everling, dem Staatsanwalt und der Verteidigung Rede und Antwort gestanden. Den Vorwurf, er habe sich bereichern wollen, wies er einmal mehr zurück. Der ehemalige EIB-Mitarbeiter blieb auch am Donnerstag vor Gericht bei seinen früheren Angaben und bekräftigte erneut, dass er bei der Frau, die Selbstmord begangen hatte, war, bevor sie starb. 

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