Tularämie in Luxemburg
Erster Fall bestätigt: Infizierter Hase stirbt im Düdelinger Wildtierzentrum
Ein Wildhase, der in Junglinster abgegeben wurde, ist an der Hasenpest gestorben. Die Krankheit ist hochansteckend – auch für Menschen. Das Ministerium rät zur Vorsicht im Umgang mit Wildtieren.
Die Hasenpest endet für Hasen und Kaninchen oft tödlich – aber auch Menschen können erkranken Symbolfoto: Boris Roessler/dpa
Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Weinbau bestätigt in einer Pressemitteilung vom Montag den Fund eines von Tularämie befallenen Hasen. Das Tier sei am 24. März im „Wëlldéier Drop-off“ in Junglinster abgegeben worden und kurze Zeit später im „Centre de soins pour la faune sauvage“ in Düdelingen verendet. Am vergangenen Donnerstag sei der Erreger der Tularämie nach weiterführenden Laboruntersuchungen im Veterinär- und Lebensmittellabor (LVA) offiziell bestätigt worden.