Justiz
Er wollte der Familie von Regierungsmitgliedern Gewalt antun
Was darf oder durfte man in Zeiten der Pandemie machen, sagen, schreiben und veröffentlichen? Mit dieser Frage ist das Bezirksgericht Luxemburg jetzt und wohl auch noch in naher Zukunft beschäftigt. In drei Fällen wurden am Donnerstag (16.6.) die Urteile gesprochen.
In erster Instanz wird das Tageblatt (Editpress) freigesprochen. Die Klage wegen Verleumdung und übler Nachrede hat das Gericht nicht zurückbehalten. Foto: Editpress
Kein Zweifel. Corona sowie die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen und auf das gesellschaftliche Leben haben viele beschäftigt, aufgeregt und zu unterschiedlichen Taten verleitet. Einiges davon landete vor Gericht. Zum Beispiel der Fall des Mittdreißiger-Mannes namens F.T. Vor Gericht wurde er am Donnerstagmorgen zu 24 Monaten Haft mit integraler Bewährung und zu 2.500 Euro Geldstrafe verurteilt.