Luxemburger Traditionsbetrieb

Ende einer Ära: Meubles Mich-Gillen schließt nach mehr als 100 Jahren seine Türen

Von der Möbelbauschreinerei zum 3.500 Quadratmeter großen Möbelhaus: Meubles Mich-Gillen hat eine lange Geschichte. Nun aber endet die Aktivität des Luxemburger Traditionsbetriebs und Geschäftsführer Camille Mich blickt zurück auf die Arbeit dreier Generationen.

Das ikonische, taubenblaue Gebäude in Hollerich

Das ikonische, taubenblaue Gebäude in Hollerich Foto: Laura Tomassini

„Ich weiß noch nicht, was ich nach der Schließung des Möbelhauses tun werde. Wahrscheinlich das, was alle Rentner tun: erstmal zu Hause aufräumen.“ Seit 37 Jahren steht Camille Mich an der Spitze von Meubles Mich-Gillen. Das blaue Gebäude mit der Rundung war jedoch schon lange davor sein zweites Zuhause, denn bereits als kleiner Junge half der heutige Geschäftsführer im Familienunternehmen mit. „Ich war immer während der Schulferien hier und habe bei der Auslieferung und Montage der Möbel geholfen“, erinnert er sich. Unsicherheiten zu seiner beruflichen Zukunft habe es nie gegeben – „es war von Anfang an klar, dass ich den Betrieb übernehmen würde“.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren