Offener Brief an Meisch
Elternvertretung: „Was bringt das denn?“
Die Elternvertretung RNP hat sich am Dienstag in einem offenen Brief an Bildungsminister Claude Meisch gewendet. Dort wurden die Bedenken, die viele Eltern plagen, gebündelt. Kritisiert wird die mangelnde Einbindung der RNP in die Entscheidungen der Taskforce. Man wolle keinen Streit mit dem Minister, aber eine konstruktive Zusammenarbeit, so Alain Massen, Präsident der Elternvertretung.
Schüler sitzen mit Sicherheitsabstand und Maske auf der Mauer vor ihrer Schule. In manchen Fällen halten sich die Jugendlichen aber nach Schulschluss nicht mehr an die Bestimmungen, sagt die Elternvertretung. Foto: Editpress/Julien Garroy
Das Gesetz spricht der Elternvertretung RNP („Représentation nationale des parents“) das Recht zu, quasi als Partner der Schule zu fungieren. „Und Partner reden mit“, sagt Alain Massen, Präsident der Elternvertretung. Man stehe im Austausch mit Bildungsminister Claude Meisch. Doch dieser Austausch bestehe aus wöchentlichen Telefonaten, in denen der Minister die Elternvertretung darüber informiert, wie es nun weitergeht. „Wir beklagen uns darüber, dass wir nicht aktiv an den Plänen mitarbeiten konnten“, so Massen.