Filmkritik

Eine albtraumhafte Odyssee: „Beau is Afraid“ von Ari Aster

Mutterkomplex, Schuldgefühle, Scham, Paranoia – all das findet seinen Platz in Ari Asters neuestem Film „Beau is Afraid“: Herausgekommen ist ein bildgewaltiger, fantasievoller und kafkaesker Horrortrip in die innere Psyche eines verängstigten Mannes mittleren Alters, dessen schlimmste Befürchtungen in Erfüllung gehen.

Unzuverlässig: Joaquin Phoenix’ Beau leidet unter einer verzerrten Wirklichkeitswahrnehmung

Unzuverlässig: Joaquin Phoenix’ Beau leidet unter einer verzerrten Wirklichkeitswahrnehmung Foto: Leonine

Ari Aster hat ein ungeheures Talent, vermeintlich harmlose Prämissen in Albträume ausarten zu lassen: In „Hereditary“ enthüllt die Konfrontation mit der Familiengeschichte ein düsteres Geheimnis und in „Midsommar“ wird ein Festivalbesuch zum Verhängnis. In seinem dritten Langspielfilm will der Protagonist Beau (Joaquin Phoenix) seiner Mutter einen Besuch abstatten.

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