Pizza Esch
Eine Pizza wie die Stadt: Man liebt sie, oder man hasst sie
15 der 18 Pizzerien in Esch verkaufen in Zukunft eine Kreation, die den Namen der Stadt trägt. Wertneutral ist die Kreation genauso wenig wie die Stadt selbst.
So sieht die „Pizza Esch“ in der eckigen Version von „Pizza Enzo“ in der Alzettestraße aus Foto: Editpress/Alain Rischard
Eine „Diavola“ mit Knoblauch und Anchovis, das ist „Pizza Esch“, die in Zukunft in fast allen Pizzerien der Stadt angeboten wird. 15 von insgesamt 18 machen bei der Aktion mit. Die originelle (Marketing-)Idee stammt aus dem „Département des affaires économiques“ der Gemeinde. „Es wurde ein Weg gesucht, den Namen Esch/Alzette auf eine witzige und gastronomische Art und Weise positiv zu belegen“, berichtet Luc Ewen, „ganz nach dem Motto: Entweder du hast sie gerne oder eben nicht. Doch ob so oder so, sie ist Kult.“ Der zuständige Schöffe Pim Knaff (DP) drückt es ein wenig anders aus, ebenfalls mit einem Augenzwinkern, angelehnt an einen berühmten Werbeslogan: „Die Pizza Esch ist speziell. Ich habe sie schon probiert und kann daher sagen: Ist Esch zu stark, bist du zu schwach!“