Keispelt

Ein Rentner wird vermisst. Als die Polizei nach ihm sehen will, findet sie ein Waffenarsenal

In der rue de Meispelt in Keispelt kam es am Mittwoch zu einem größeren Polizeieinsatz. Bei der Suche nach einem Vermissten wurden Waffen und Granaten gefunden, Bewohner evakuiert. Ein Ortsbesuch liefert Hintergründe.

Haus Nummer 10 in der rue de Meispelt in Keispelt. Nach dem Großeinsatz am Mittwoch wurden Sperrholzplatten vor allen Fenstern und Türen angebracht.

Haus Nummer 10 in der rue de Meispelt in Keispelt. Nach dem Großeinsatz am Mittwoch wurden Sperrholzplatten vor allen Fenstern und Türen angebracht. Foto: Editpress/Julien Garroy

Normalerweise ist die rue de Meispelt in Keispelt ein stiller Winkel. Am Mittwoch dieser Woche jedoch herrschte rund um Haus Nummer 10 ungewöhnlich viel Betrieb: Feuerwehr, Polizei, Rettungskräfte, später sogar eine Spezialeinheit. Ein Einsatz, der im Dorf der Gemeinde Kehlen Gesprächsstoff liefert. Im Zentrum davon steht Valentin, ein Ortsansässiger, den in Keispelt alle nur „Val“ nennen. Ein gutmütiger Mensch, sagen Spaziergänger, einer, der vier Jahrzehnte in einer Schmiede gearbeitet habe und nie auffällig geworden sei. Seit gut fünf Jahren sei er pensioniert, Mitte 60 müsse er demnach sein. Er lebte allein in Haus Nummer 10.

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