Kneipentour

Ein Besuch im „Café beim Kueb“ in Steinbrücken

Seit 1908 ist das Wirtshaus im Besitz der Familie Neiertz. In einer etwas schnelllebigeren Zeit ist das zumindest bemerkenswert. Das „Café beim Kueb“ in Steinbrücken ist heute weit über die Grenzen des Südens hinaus bekannt. Das liegt nicht nur, aber auch an den Kegelbahnen. Deren gibt es jetzt drei.

Seit 1908 ein Wirtshaus: Wer den ersten Besitzer mit „Kueb“ anredete, flog im hohen Bogen vor die Tür.

Seit 1908 ein Wirtshaus: Wer den ersten Besitzer mit „Kueb“ anredete, flog im hohen Bogen vor die Tür. Fotos: Editpress/Alain Rischard

Raus aus Esch. Keine weite Fahrt. Sie führt an einen Ort, an dem sich nicht mehr Raben aufhalten als anderswo. Trotzdem nennt sich das bestbekannte Wirtshaus in Steinbrücken „beim Kueb“. Mit Raben hat das Lokal in der Luxemburger Straße dann doch etwas zu tun. Nämlich mit einer alten Geschichte. 1908 kommt die Familie Neiertz-Neumann aus Pissingen nach Steinbrücken und kauft dort ein Haus. Es stammt vermutlich aus dem Jahr 1847, zumindest trägt ein alter Türstein in der Küche diese Jahreszahl.

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