Zerstückelt und verteilt

Drei Jahre nach dem Leichenfund im Grenzgebiet: Prozess gegen Hauptverdächtigen rückt näher

Im September 2022 wurden im französisch-luxemburgischen Grenzort Mont-Saint-Martin die Überreste einer zerstückelten Frau entdeckt, wenige Wochen später im deutschen Temmels weitere Leichenteile. Der mutmaßliche Täter sitzt seit seiner Festnahme im Oktober 2022 in Untersuchungshaft. Der Prozess soll noch in diesem Jahr stattfinden.

Im Bereich eines Parkplatzes in der Nähe des hölzernen Wegkreuzes bei Temmels in Deutschland wurden im November 2022 menschliche Körperteile gefunden

Im Bereich eines Parkplatzes in der Nähe des hölzernen Wegkreuzes bei Temmels in Deutschland wurden im November 2022 menschliche Körperteile gefunden Foto: Editpress/ Hervé Montaigu

Rund drei Jahre nach dem grausigen Fund menschlicher Überreste im Grenzgebiet zwischen Luxemburg, Frankreich und Deutschland kommt Bewegung in die Ermittlungen. Am 19. September 2022 wurden Teile eines zerstückelten Körpers im französischen Mont-Saint-Martin entdeckt. Weitere Leichenteile tauchten am 1. November im deutschen Temmels auf. Bei der Toten handelte es sich um eine 40-jährige Luxemburgerin portugiesischer Herkunft. Noch immer ist der brutale Femizid nicht vollständig aufgeklärt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Zwischen Schengen, Mosel und Belval

Wie eine chinesische Delegation Luxemburg entdeckte