L’histoire du temps présent

Die verschwundenen Spuren sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern

Die vergessenen Geschichten von über 4.000 sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, die während des Zweiten Weltkriegs nach Luxemburg verschleppt wurden, werden nun in einem preisgekrönten Buch von Inna Ganschow und in einer Ausstellung der Historikerin Joëlla van Donkersgoed erzählt.

Eine Besucherin hört dem Interview einer ehemaligen Ostarbeiterin in der Ausstellung zu

Eine Besucherin hört dem Interview einer ehemaligen Ostarbeiterin in der Ausstellung zu Foto: C2DH

Die Ukrainerinnen und Ukrainer, Russinnen und Russen, Belarussinnen und Belarussen sowie einige Polinnen und Polen waren 1942 nach Luxemburg gebracht worden, um in Industrie und Landwirtschaft jene ungefähr 11.000 Luxemburger Jungen zu ersetzen, die zwangsweise zur Wehrmacht eingezogen worden waren. Auf Grundlage akribischer Forschung, zahlreicher Zeitzeugenberichte und umfangreicher Archivrecherchen werden die rekonstruierten Schicksale von 2.621 sowjetischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erstmals einem deutschsprachigen Lesepublikum in Buchform und der französisch- und englischsprachigen Bevölkerung Luxemburgs in einer Ausstellung zugänglich gemacht. 

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