100. Todestag

Die politische Dimension und das Thema der Macht in Franz Kafkas Werk

Mit seiner biografischen Trilogie über Franz Kafka hat Reiner Stach ein Standardwerk geschaffen. Heute Abend wird der deutsche Literaturwissenschaftler über das Leben und Werk des am 3. Juni vor hundert Jahren verstorbenen großen Schriftstellers sprechen.* Zu den vielen Facetten in Kafkas Schaffen gehören auch die politische Dimension und das Thema der Macht, was an dieser Stelle beleuchtet werden soll.

Reiner Stach, 1951 im sächsischen Rochlitz geboren und im baden-württembergischen Pforzheim aufgewachsen, studierte in Frankfurt am Main Philosophie, Mathematik und Literaturwissenschaft. Er promovierte 1985.

Reiner Stach, 1951 im sächsischen Rochlitz geboren und im baden-württembergischen Pforzheim aufgewachsen, studierte in Frankfurt am Main Philosophie, Mathematik und Literaturwissenschaft. Er promovierte 1985. Foto: privat

„Franz Kafkas Albträume sind unsere tägliche Realität: In seinen dunklen und doch komischen Visionen hat er die Welt erahnt, in der wir alle jetzt leben.“ Diese Worte stammen von dem Schriftsteller Daniel Kehlmann. Er hat das Drehbuch geschrieben zu der sechsteiligen Fernsehserie über das Leben von Kafka, dessen Todestag sich am 3. Juni zum hundertsten Mal jährt. Das Skript basiert auf der dreibändigen Kafka-Biografie von Reiner Stach, für die dieser mit dem Heimito-von-Doderer-Literaturpreis und mit dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet wurde und der zudem als Fachberater für die Serie diente.

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