Tanz, Musik, Improvisation und Poesie

Die place d‘Armes wird zur Bühne: Theaterfest stellt Saison 2026/27 vor

19 Bühnen, Kulturhäuser und Kollektive stellen auf der place d’Armes ihre Saison vor. Zwischen Elektroballett, Literaturfestival und politischem Theater zeigt sich eine Szene, die Nähe zum Publikum sucht – und Konflikten nicht ausweicht.

Tanz, Musik und Improvisation machen die Place d’Armes beim Theaterfest zur Bühne

Tanz, Musik und Improvisation machen die Place d’Armes beim Theaterfest zur Bühne Foto: Carole Theisen

Um Theater zu begegnen, braucht an diesem Freitag niemand eine Eintrittskarte. Die Luxemburger „Theater Federatioun“ verwandelt die place d’Armes für einen Tag in einen offenen Spielplan: 19 ihrer 23 Mitglieder präsentieren dort ihre Arbeit, Künstlerinnen und Künstler mischen sich unter Passanten, auf der Bühne wechseln sich Tanz, Musik, Improvisation und Poesie ab.

„Theater und Tanz gehören ins Herz unserer Gesellschaft – gerade 2026“, sagt Föderationspräsident Sascha Dahm zur Eröffnung. Entscheidend sei, die neue Saison „nicht hinter verschlossenen Türen, sondern auf dem öffentlichen Platz, bei den Menschen“ einzuläuten. Das Theaterfest wolle nicht nur Produktionen zeigen, sondern auch sichtbar machen, wie viel Arbeit dahintersteckt.

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