Kanton Redingen
Die lokale Währung Beki gibt es bald auch in digitaler Form
Während der Corona-Pandemie wurden die Menschen dazu aufgerufen, vorrangig regionale Händler zu unterstützen. Wer mit dem Beki, der lokalen Währung aus dem Kanton Redingen, bezahlt, tut seit Jahren genau das. Da während des Lockdowns auf das Zahlen mit Bargeld verzichtet werden sollte, brachen die Transaktionen mit dem Beki ein. Auch deshalb soll der Beki kommendes Jahr erstmalig in digitaler Form erscheinen.
Die Beki-Währung besteht nur aus Scheinen Foto: Editpress/Anne Lommel
„Wer mit dem Beki zahlt, der macht mehr, als nur einen lokalen Händler zu unterstützen. Nein, es folgt eine Kettenreaktion und immer mehr regionale Unternehmen profitieren davon“, erklärte Max Hilbert, der Leiter des Beki-Projekts, gegenüber dem Tageblatt. Ziel des Beki ist es, die regionalen Betriebe zu stärken und zu fördern. Durchschnittlich waren während der letzten zwei Jahren rund 170.000 Beki im Umlauf. Ein Beki entspricht einem Euro. Damit der Beki besonders lange im Umlauf bleibt, fallen beim Rücktausch in Euro Gebühren von 5 Prozent an. Zwei Prozent gehen an die Vereinigung „De Kär“, drei Prozent kommen anderen Gesellschaften ohne Gewinnzweck aus dem Kanton zugute.