Esch
Die erste Fahrt mit dem (nicht ganz) autonomen Bus durch die Alzettestraße
Seit Freitag fährt er durch die Escher Alzettestraße, der autonome Bus. Das Tageblatt war bei der ersten Fahrt dabei. Ein Erlebnisbericht.
Seit Freitag zirkuliert der (im Prinzip) fahrerlose Bus in der Escher Alzettestraße Foto: Editpress/Julien Garroy
Freitag, 11.00 Uhr, Escher Rathausplatz auf der Höhe des Supermarkts. Die Türen gehen auf, alles einsteigen, bitte! Ianis Blondet empfängt die Fahrgäste bei der Jungfernfahrt mit Publikum. Obwohl es sich um einen fahrerlosen Bus handelt, muss er dabei sein. Ganz ohne Begleitperson, das würde gegen den „Code de la route“ verstoßen, in dem autonome Fahrzeuge (noch) nicht vorgesehen sind. Der Escher Schöffenrat ist vollzählig angetreten und nimmt Platz. Die meisten mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. Wer im öffentlichen Transport so sitzt, der weiß in der Regel Bescheid in Sachen Sicherheit. Denn im Fall eines Aufpralls wird man gegen den Sitz gedrückt und fliegt nicht durch das halbe Zugabteil oder durch den Bus.