Europatag im Dreiländereck

Die Union lebt

Den Europatag am 9. Mai kann man eigentlich ganz unaufgeregt feiern. Ohne viel Schwafeln, aber mit konkreter Action. Im Dreiländereck Schengen ist das am Sonntag geschehen. Bei einem Volksfest wurde Völkerverständigung zelebriert. Eine EU-Grenzerfahrung der beeindruckenden Art.

Buntes Treiben: Blick von der Grenzbrücke auf Schengen

Buntes Treiben: Blick von der Grenzbrücke auf Schengen Foto: Editpress/Claude Lenert

Sonntag, 8. Mai. Auf der Brücke zwischen Schengen und Perl herrscht seit dem späten Morgen ein babylonisches Sprachengewirr. Französisch, Deutsch, Luxemburgisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch sowie sonst irgendwas, was man aber nicht direkt zuordnen kann. Das mag auch an dem heftigen Wind liegen. Könnte Ukrainisch gewesen sein, meint ein Freund. Vielleicht!? Warum nicht Russisch? „… the Russians love their children too“ singt Sting. Russen mit freundlicher Gesinnung hätten gut zum Fest im Dreiländereck gepasst. Vielleicht aber hätte es die Hysterie dieser Tage nicht zugelassen? Leider. Schade!

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